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Payments Risk & Compliance

Vor der Welle: Regulatorischer Wandel im europäischen Zahlungsverkehr (whitepaper)

 

Eine Regulierungswelle rollt auf den europäischen Zahlungsverkehr zu. Bis 2030 treten mehrere zentrale Regulierungsvorhaben in Kraft, die Zahlungsdienstleister vor erhebliche strategische, fachliche und operative Herausforderungen stellen. Wer jetzt handelt, kann die Welle nutzen. Wer wartet, riskiert, von ihr erfasst zu werden. Dieses Whitepaper gibt einen kompakten und strukturierten Überblick über die wesentlichen Regulierungen, konkreten Fristen und den notwendigen Handlungsbedarf für Zahlungsdienstleister.

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Date:May 4, 2026

Der europäische Zahlungsverkehr steht vor der umfassendsten regulatorischen Transformation seit Einführung des SEPA-Raums. Bis 2030 baut sich eine Welle aus mehreren zentralen Regulierungsvorhaben auf, die gleichzeitig und mit enger Fristsetzung in Kraft treten.

key regulatory initiatives in European payments

Die obenstehende Grafik soll eine Einschätzung zu Priorität und Implementierungsaufwand der wesentlichen regulatorischen Vorhaben im europäischen Zahlungsverkehr geben. Die Priorität bewertet, wie dringend und weitreichend der regulatorische Handlungsdruck für Banken ist, unter Berücksichtigung von Rechtsverbindlichkeit, Fristnähe und strategischer Tragweite. Der Aufwand bildet den geschätzten Implementierungsaufwand ab, der sich aus IT-Komplexität, erforderlichen Prozessanpassungen, internem Ressourcenbedarf sowie externen Abhängigkeiten zusammensetzt.

Die simultane Umsetzung dieser Regulierungsvorhaben bindet über mehrere Jahre und Organisationseinheiten hinweg erhebliche finanzielle, technische und personelle Ressourcen. Die koordinierte Transformationsplanung wird damit zu einer hochpriorisierten, strategischen Aufgabe.

Banken, die frühzeitig investieren, können ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken.

Gleichzeitig eröffnet diese Transformation aber auch strategische Chancen. Banken, die frühzeitig in modulare Architekturen, API-Ökosysteme und datengetriebene Prozesse investieren, können ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken, neue Erlösmodelle erschließen und sich als vertrauenswürdige Infrastrukturpartner im europäischen Zahlungsökosystem positionieren.

Besonders der Übergang von Open Banking zu Open Finance markiert dabei einen qualitativen Sprung. Während die PSD2 Banken lediglich zur kostenlosen Bereitstellung zweier eng definierter API-Endpunkte verpflichtete, schaffen PSD3 und das SPAA-Schema des EPC erstmals die Grundlage für eine echte Monetarisierung der API-Infrastruktur. Banken können Kontodaten und Zahlungsauslösefunktionen über 20 kombinierbare Premium-Endpunkte aktiv bepreisen und neue datenbasierte Dienste entwickeln. Von diesen neuen Möglichkeiten des Open Banking Ökosystems profitieren auch Zahlungsdienstleister, die neue Produkte und Dienste entwickeln können.

Die Welle ist am Horizont bereits sichtbar. Die Frage ist nicht mehr, ob sie kommt, sondern nach der richtigen strategischen Positionierung, um von ihr zu profitieren.

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Über Projective Group

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Wir sind in der europäischen Branche dafür bekannt, komplexe Herausforderungen und neue Themen in klare, pragmatische Lösungen umzusetzen. Dank unserer tiefen Verankerung und vertrauensvollen Beziehungen im Finanzdienstleistungssektor verfügen wir über fundiertes Fachwissen in allen Schlüsselbereichen. Wir begleiten den gesamten Veränderungsprozess: von der Strategieentwicklung über die Umsetzung komplexer Transformationen bis hin zum langfristigen Aufbau von Kompetenzen durch Managed Services, Personalvermittlung und Schulungen. Unser Anspruch ist einfach: Finanzdienstleister zu befähigen, die Zukunft von Wohlbefinden, Wachstum und Innovation aktiv mitzugestalten.